Mit Baby mobil – Teil 3: Buzzidil Standard

Heute geht es mit dem dritten Teil aus der „Mit Baby Mobil“-Reihe weiter.

Die Buzzidil-Trage(*) steht dabei im Mittelpunkt!

Irgendwann, so mit circa 10 bis 11 Monaten, stellten wir fest, dass unsere Tochter für das elastische Moby Wrap zu schwer geworden war. Also machten wir uns, insbesondere da einige Reisen anstanden, auf die Suche nach einem neuen Tragesystem. Uns schwebte etwas vor, das stabil, aber gleichzeitig für unsere Tochter und auch uns als Eltern bequem sein sollte.
Nach einiger Recherche fand ich den Online-Shop Mein Tragling, bei dem man Testpakete bestellen konnte. Zunächst telefonierte ich mit einer äußerst hilfsbereiten und kompetenten Trageberaterin. Wir besprachen, was ich mir so vorstellte und im Anschluss daran, erhielt ich ein Testpaket mit fantastischen Tragen. Tragen, die für mich bis dato völlig unbekannt waren. Tragen, die es nicht im BabyOne oder sonstigen Standard-Babyläden gibt. Ich war begeistert! In unserem Paket war neben der Buzzidil-Trage noch eine Girasol Mysol und eine Fräulein Hübsch. Beide gefielen mir zwar auch gut, leider kam ich mit ihnen aber nicht so gut zurecht wie mit der Buzzidil. Letztendlich ist es für eine Entscheidungsfindung natürlich vorteilhaft, man kann ja auch nicht alles kaufen.

So zog die Buzzidil-Trage in der Größe Standard bei uns ein. Diese Variante passt laut Hersteller von Größe 62/68 bis 98/104. Ich denke, dies kommt gut hin. Schließlich hat dieser Full-Buckle-Carrier diverse Einstellungsmöglichkeiten für Kind und Tragende.
In Bezug auf die Anpassung an das Baby kann man am Rückenpaneel die Stegbreite und die Länge mit einem Kordelzug passend zu den Beinchen des Babys einstellen.

Einstellung per Kordelzug

Hier orientiert man sich an der Breite von Kniekehle zu Kniekehle, was wichtig für einen guten und korrekten Sitz ist. Bei Babys, die noch nicht mobil sind, kann man zwecks optimaler Rückenrundung, die Schulterträger am Hüftgurt befestigen. Dazu gibt es auch noch eine Art „Kapuze“, die als Kopfstütze dient. Dies fanden wir immer besonders hilfreich, wenn unserer Tochter in der Trage schlief. Entweder kann man hier mit Schlaufen arbeiten, in die man Kordeln einhängt oder man zieht die komplette Stütze mit Kordeln enger.

Kopfstütze – hier mit der Befestigungsschlaufe

Aber auch für die Tragenden gibt es diverse Einstellungen, die in meinem Fall dafür sorgten, dass ich zu keinem Zeitpunkt und auch nicht bei der letzten Größe 98/104 jemals Rücken- oder Nackenschmerzen hatte. Das Gewicht wurde immer optimal verteilt, nichts drückte unangenehm. Hüftgurt und Schulterträger sind schön weich gepolstert und in ihrer Länge verstellbar. Gleiches gilt für den Brust-/ bzw. Nackengurt. Insbesondere der Nackengurt blieb da, wo er hingehörte. Anders als bei anderen Tragen rutschte er nicht unangenehm hoch und drückte schmerzhaft. Wir haben die Trage anfangs als Bauchtrage genutzt, später dann auch als Rückentrage.

Buzzidil als Bauchtrage

Beides kein Problem – der Buzzidil liegt eine umfangreiche und schön bebilderte Anleitung bei, sodass man auch als Ungeübter sämtliche Varianten problemlos ausprobieren kann. Demnach kann man die Trage auch als Hüftsitz nutzen, was wir jedoch nicht getestet haben.

Hilfreiche und schönes Booklet mit anschaulichen Bildern – Step by Step

Die Buzzidil ist, meiner Erfahrung nach, sehr sicher und unserer Tochter saß perfekt darin. Sie fühlte sich stets wohl und ist meistens eingeschlafen. Unser idealer Begleiter bei längeren Ausflügen, Wanderungen oder auch einfach beim Einkaufen. Wenn sie Tage hatte, an denen sie besonders unruhig war, habe ich sie in die Trage gesetzt und weitergemacht mit Kochen, Haushalt und sie ist wirklich jedes Mal tiefenentspannt eingeschlafen. In der Manduca war daran nicht zu denken.

Bei älteren Kindern ist auch die Rückentrage sehr komfortabel

Gut gefällt mir auch die Auswahl der verwendeten Schnallen. So verwendet Buzzidil an den „Schulterträgern 3-Punkt Schließen, die nur durch gleichzeitiges Betätigen des mittigen Sicherheitsdruckpunktes und der seitlichen Druckpunkte geöffnet werden können. Dadurch soll ein versehentliches Öffnen oder Manipulation durch Tragekinder vermieden werden.“(1) Besonders nützlich bei neugierigen Kindern, die gerne alles Mögliche öffnen – top!

Interessant sind noch die vom Hersteller in der Broschüre genannten Pflegehinweise. Demnach soll man die Trage möglichst selten bei Handwäsche (30 Grad) waschen, damit weder Stoffe noch Nähte geschwächt werden. Geschleudert werden darf mit „max. (…) 500 Umdrehungen“, in den Trockner darf sie nicht. Darüber hinaus müssen vorher alle Verschlüsse geschlossen werden. (2)
Bei Nutzung mit Stillkind war die Trage bei uns leider oft so dermaßen vollgesabbert, trotz dem Einlegen von Spucktüchern, dass wir sie öfter als nur „selten“ waschen mussten, ganz besonders im Sommer. Nach der Wäsche habe ich immer die Nähte geprüft. Aber die Buzzidil hat alle Waschgänge gut mitgemacht. Die Farben sind nach wie vor leuchtend. Wir haben die Trage stets separat mit Feinwaschmittel im Schonwaschgang mit geringster Schleuderanzahl gewaschen und anschließend auf der Wäscheleine getrocknet. Dies hat bei uns super funktioniert.

Praktisch-bequeme Trage im Urlaub und Alltag

Insgesamt gibt es die Buzzidil in vier Größen: Babysize (0-18 Monate), Standard (2-36 Monate), XL (8-48 Monate) und schließlich Preschooler (18-60 Monate). Alle Tragen gibt es in absolut zauberhaften Mustern, sodass eine Auswahl besonders schwer fällt. Wir haben uns für eine blau-rote Variante mit niedlichem Eulenprint entschieden.

Gekauft haben wir unsere Trage im Onlineshop von Mein Tragling für 139,00 Euro.

 

 

Quellen:
(1) und (2): Broschüre der Buzzidil-Trage; auch online verfügbar unter der Seite des Herstellers Buzzidil, 09.07.2018
Onlineshop Mein Tragling

 

*Hinweis:
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass wir die genannten Produkte selbst ausgewählt, bezahlt und gekauft haben. Wir sind nicht gesponsert worden! Aufgrund der Markennennung bin ich dazu verpflichtet, diese Blogpostings zukünftig als Werbung zu kennzeichnen.