Meine Top Five-Schwangerschaftsfavoriten PLUS SummerSpecial!

Heute stelle ich Euch meine Schwangerschaftsfavoriten vor, die mir den Alltag enorm erleichtern. Falls Ihr noch ganz am Anfang seid und Euch ständig schlecht ist, hilft Euch dieses Posting „Die ersten drei Monate ODER Meine Tipps gegen starke Schwangerschaftsübelkeit“ weiter.
Los geht es mit meinen Top Five und einem Summer-Special-Favoriten.

Mein erster Favorit sind duftende Körperöle.

Wohltuende Körperöle

Um die Entstehung von Dehnungsstreifen zu vermeiden oder zumindest einzudämmen, wird empfohlen, den Babybauch regelmäßig einzuölen oder einzucremen. Ich denke allerdings, dass hier auch die genetische Veranlagung eine große Rolle spielt. Manche ölen und cremen und bekommen trotzdem Schwangerschaftsstreifen – andere vernachlässigen das Thema und beobachten an sich keinerlei Veränderung. Dennoch ist es ein schönes Ritual für den Schwangerschaftsalltag und lindert Juckreiz und Spannungsgefühle. Die meisten Schwangerschaftsöle, die es auf dem Markt so gibt, gefielen mir irgendwie nicht. Oft konnte ich den Duft überhaupt nicht haben, da manche Öle sehr stark parfümiert waren. Viele haben dazu diesen typischen Baby-Wickel-Duft, den ich bei Babys noch gut finde, aber jetzt nicht zwingend in der Schwangerschaft. Andere Öle hatten ungünstige Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Paraffinum Liquidum. Schon in der ersten Schwangerschaft entdeckte ich für mich das „Pink Lotus-Körperöl“ von Khadi. Hierbei handelt es sich um kontrollierte Naturkosmetik, es ist nicht an Tieren getestet und dazu vegan. Die Inhaltsstoffe sind sehr hochwertig. Der Duft ist außergewöhnlich und erinnert mich an indische Tempel, er ist balsamisch, süßlich, würzig, blumig…schwierig zu beschreiben. Die enthaltenen Kräuter und Blüten sollen eine entspannende Wirkung haben. Wenn man das Öl nach dem Duschen in die noch feuchte Haut einmassiert, zieht das Öl komplett ein. Laut dem Hersteller kann man es auch für das Gesicht verwenden, was ich allerdings nicht ausprobiert habe. Wie schon in der ersten Schwangerschaft ist das Pink Lotus mein täglicher Begleiter und Bestandteil eines liebgewonnenen Pflegerituals. Dehnungsstreifen hatte ich beim ersten Mal übrigens nicht und auch jetzt in der 34. SSW sind bislang keine zu sehen. Ob es nun am Öl oder an den Genen liegt – wer weiß?

Dann habe ich mir noch ein zweites Öl zugelegt und zwar das „Lavendel-Zypressen-Öl“ von der Bahnhof Apotheke, die einen sehr umfangreichen Onlineshop hat. Dieses Öl empfahl meine Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs für alle, die im Sommer schwanger sind. Dann kommt es leichter zu schweren, geschwollenen Beinen und auch Ödeme können auftreten. Dieses von der Hebamme Stadelmann entwickelte Öl soll dagegen helfen. Viele kennen sie bestimmt durch ihr Buch „Die Hebammensprechstunde“. Derzeit ist es draußen unerträglich heiß und man könnte sich auch Kompressionsstrümpfe verschreiben lassen. Das stelle ich mir nun aber angesichts der Hitze etwas unangenehm vor. Daher stelle ich meine Füße und Beine gerne am Ende des Tages in eine kleine Wanne mit kühlem Wasser und öle mir anschließend mit dem Öl die Beine ein. Bislang hatte ich keinerlei Probleme mit schweren Beinen oder Wassereinlagerungen. Allerdings mache ich das abends eher als Prophylaxe. Wie die Wirkung aussieht, wenn man schon entsprechende Probleme hat, weiß ich nicht. Wohltuend ist es aber mit Sicherheit. Es gibt das Öl übrigens auch noch in einer zweiten Variante mit dem Zusatz „kühlend“. Der Kühleffekt wird durch den Zusatz von Pfefferminzöl erreicht, aber das muss man natürlich mögen.

Favorit Nummer 2: Ein Stützgürtel

Schwangerschafts-Stützgürtel

Mein Bauch war relativ schnell relativ groß. Den Schwangerschaftsgürtel hatte ich in der ersten Schwangerschaft aufgrund einer Symphysenlockerung verschrieben bekommen und war mir damals eine große Hilfe. Auch in dieser Schwangerschaft benutze ich ihn seit einigen Wochen täglich, wenn ich länger zu Fuß unterwegs bin. Er ist schon eine deutliche Unterstützung, entlastet den Rücken und stützt den schweren Bauch. Wenn ich ihn einmal vergesse, rächt sich das spätestens am Abend mit Rückenschmerzen. Dank dem Gurt kann ich länger unterwegs sein – ideal, wenn man mit der Tochter zum Spielplatz geht oder mal in der Stadt ein Eis essen. Ich bekam den Gurt damals über meine Ärztin verschrieben, ließ ihn im Sanitätshaus anpassen und konnte ihn dann mit der Krankenkasse abrechnen.


Mein dritter Favorit ist ein Lagerungskissen zum bequemen Schlafen.

Stillkissen von Theraline

Für einen bequemen und erholsamen Schlaf leistet mir das Stillkissen von Theraline gute Dienste. Ich benutze es ausschließlich als Lagerungskissen. Angeschafft in der ersten Schwangerschaft, stelle ich schnell fest, dass es -zumindest für mich- zum Stillen nicht geeignet war. Es ist sehr lang und bis man es um sich herumgewickelt hat, hat ein hungriges Baby eventuell schon die Geduld verloren. Darüber hinaus ist es mit so kleinen Kügelchen gefüllt und dadurch sehr weich. Das Baby sank beim Stillen immer ungünstig ein, was bei mir zu einer verspannten Stillposition mit den typischen Problemen führte. Aber als Lagerungskissen nachts in der Schwangerschaft – einfach top! Dann ist die Länge genau richtig und das leichte Einsinken nicht weiter problematisch. Ohne das Kissen könnte ich jedenfalls nicht so bequem schlafen wie ich im letzten Urlaub feststellen musste.

Hilfreich bei Rückenschmerzen ist mein Favorit Nummer 4: ein Dinkelkissen

Ideal bei Rückenschmerzen – ein Dinkelkissen

Gerade zu Beginn der Schwangerschaft hatte ich oft Rückenschmerzen, die interessanterweise mit dem Wachsen des Bauches nachließen. Dies finde ich zwar irgendwie etwas unlogisch, aber gut. Abends legte ich mich dann mit einem warmen (nicht heißen!) Dinkelkissen ins Bett. Vorher fragte ich meine Ärztin und auch meine Hebamme, ob so ein Kissen irgendeinen Schaden anrichten könne – aber sie waren sich einig: Wenn man das Kissen nur warm und nicht heiß auf den Rücken legt, stellt es kein Problem dar. Nur auf den Bauch dürfe man es nicht legen. So hat mir das Kissen an vielen Abend hilfreich Linderung verschafft.

 

Favorit Nummer 5: Obst und Eistee!

Obst en masse!

Wie schon in der ersten Schwangerschaft, habe ich auch dieses Mal sehr große Lust auf diverses Obst. Mein Favorit ist daher ein stets gut gefülltes Obstfach. Dafür ist es natürlich sehr praktisch, im Sommer schwanger zu sein, da es einfach viel mehr Auswahl gibt als im Winter.

Erfrischender Eistee

Ein weiterer wichtiger Punkt – viel trinken! Je heißer es draußen ist, desto mehr. Laut meiner Hebamme mindestens drei Liter am Tag! Das muss man erst mal schaffen. Jedenfalls schaffe ich es nicht, drei Liter Wasser pur zu trinken. Aus dem Grund koche ich mir eine große Kanne Tee (zum Beispiel Früchtetee, Kräutertee etc.), lasse ihn abkühlen und gebe dann noch frisch gepressten Zitronen- oder Limettensaft dazu. So lässt es sich leben und man trinkt genug.


SummerSpecial: Favorit Nr. 6 – Bodyspray

Balea Wasserspray für heiße Tage

Ein kühlendes Wasserspray ist mein SummerSpecial-Favorit für die Schwangerschaft. Ich empfinde es als sehr angenehm, mir zwischendurch Arme, Beine und Gesicht damit einzusprühen. Es gibt diese Wassersprays von diversen Herstellern und mit verschiedenen Düften. Im Herbst oder Winter wird man das natürlich nicht brauchen, aber bei Temperaturen jenseits der dreißig-Grad-Marke ist es eine schöne Erfrischung für zwischendurch.

Das waren meine absoluten Lieblinge aus dieser Schwangerschaft!
Einige Sachen sind natürlich nicht wirklich neu, aber manches hilft der Einen oder Anderen vielleicht weiter – insbesondere dann, wenn man im Sommer schwanger ist.

In diesem Sinne – Let the sunshine in your heart! 🙂